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Schluss zum Jahresende         >>>>>  Infos <<<<< 


suche Personen die Spaß daran haben, Staub von wertvollen Geschichten abzublasen.

Denn Döönkes und Spukgeschichten sollten der Nachwelt erhalten bleiben.

Weiterhin suche ich interessierte Personen, 
die helfen, dass (Stadtlohn) Estern-Archiv weiter zu vervollständigen. Hierzu muss man kein Computerfachmann sein, einfacher Idealismus, Spaß an Personen und Geschichte und Beschriftung älterer Fotos und ein wenig Zeit reichen aus.

Also..... gib dir einen Ruck und melde dich ;-)

 



21.09.2017
Bauern grummeln wegen neuer Trasse
Ampiron sucht Verlauf
-ska- KREIS BORKEN  Am-prion sucht wieder. Die Verlegung der einen Hochspannungsleitung über Borkener Gebiet ist fast abgeschlossen, da beginnen schon die Detailplanungen für die nächste. Diesmal soll (wie berichtet) Strom von Emden bis Osterath bei Düsseldorf geleitet werden. Die Leitung wird auch das Westmünsterland durchqueren - wo genau, steht aber noch nicht fest. An Burlo und Weseke vorbei? Am Borkener Osten? Oder an Heiden und Marbeck? „Wir haben mehrere Korridore ermittelt", sagt Amprion-Sprecher Jonas Knoop. Der Konzern ist von der Bundesnetzagenrur beauftragt, die Leitung möglichst geradlinig zu verlegen, wobei Siedlungen und besonders geschützte Flächen ausgespart werden müssen. „Daher bleiben vor allem Freiflächen übrig, die hier in der Region häufig landwirt-schaftlich genutzte Flächen sind, sagt Knoop.
Und gerade deshalb braut sich Ärger zusammen. Vor knapp zwei Wochen haben in Gescher rund 150 Landwirte gegen die neue Trasse protestiert. „Es macht sich ein zunehmendes Unbehagen breit", fasst Jörg Sümpelmann, Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Kreisverbands, zusammen. Nach der 380-kV-Leitung und der Erdgas-Leitung Zeelink folge nun der dritte Eingriff, bei dem Landwirte Teile ihrer Böden zumindest auf Zeit abtreten müssen. „Wir müssen aufpassen, dass wir das nicht überreizen", sagt Sümpelmann.
Amprion sucht nach eigenem Bekunden das Miteinander mit Landwirten und Kommunen. Im Frühjahr 2018 soll ein „Vorzugskorridor" feststehen. „Um die genaue Trasse geht es dann im Jahr 2019", so Amprion-Sprecher Knoop zum Zeitplan.
Foto: MünsterlandZeitung
Die nächste Ampiron-Stromtrasse führt auch durchs Westmünsterland. Die Firma Ampiron hat mehrere Korridore ausgemacht, die in Frage kommen. Die Leitung soll komplett als Erdleitung verlegt werden.
MLZ - Foto: Kauffelt

21.09.2017
Sippentreffen der Familie Steggemann
Foto: MLZ - Privat

Zum ersten Mal trafen sich die Mitglieder von Familie Steggemann in Stadtlohn zu einem Sippentreffen bei Familie Kömmelt. Die Freude war bei allen groß, hatten sich die "Steggemänner" doch schon lange nicht mehr gesehen. Bei herrlichem Sonnenschein, kam es zu schönen Gesprächen. Viele waren sich nach diesem rundum gelungenen Tag einig, dass das Treffen wiederholt werden soll.  MLZ - Foto Privat

20.09.2017
Hier der angedachte Trassenverlauf der A-Nord -
Stadtlohn - Estern

Fotomontage: gw

16.09.2017
Fortsetzung - Teilnehmer protestieren gegen A-Nord
„Nicht zur Trassenstadt werden“
Landwirte und Anlieger protestieren gegen Stromleitung A-Nord / Stadt will keine Freileitung beantragen Von Jürgen Schroer GESCHER. Eigentlich sollten Traktoren und ein Ballenwagen mit Großtransparent die Kulisse für den Protest gegen die Stromleitung A-Nord bilden. Die Stadtverwaltung untersagte kurzfristig die Nutzung des Schulhofes für diesen Zweck.
Foto: AZ Coe
Trotz strömenden Regens lockte die Protestkundgebung gegen die A-Nordleitung etwa 100 Teilnehmer an. Fotos AZ-js

Dennoch setzten rund 100 Teilnehmer der Protestkundgebung im strömenden Regen ein deutliches Zeichen gegen die neue Stromautobahn, die ab 2025 den Windstrom aus Niedersachsen ins Rheinland transportieren soll. „Gescher wehrt sich. Keine Monstertrasse“, stand da zu lesen. Oder: „Gescher hat es satt, keine Trasse für Megawatt“.

LOV-Vorsitzender Antonius Kloster zeigte sich zufrieden: Die Gescheraner hätten eindrucksvoll gezeigt, dass sie ein weiteres Großprojekt im ohnehin mehrfach belasteten Außenbereich nicht hinnehmen wollten. Schilder und Plakate, aber noch mehr Regenschirme bestimmten das Bild bei der Demo am Schulzentrum. „Viele Menschen ahnen noch gar nicht, was für eine Lawine da auf Gescher zukommt“, sagte Manfred Höing, Sprecher der Bürgerinitiative.
Foto: AZ COE
Den Ballenwagen mit Transparent mussten die Landwirte auf Anordnung der Stadtverwaltung vom Schulhof schieben

Er verwies darauf, dass die Ausführung von A-Nord als Erdkabelprojekt keineswegs gesetzt sei, auch der Bau einer Freileitung sei noch möglich. Drei von vier Trassenkorridoren führten durch Gescher (Estern, Capellen und Pröbsting). Das sei Kalkül von Amprion, um die Betroffenen auseinander zu dividieren. „Gescher ist bereits überlastet“, stellte Höing fest und verwies auf vorhandene und geplante Gas- und Stromleitungen. Deshalb sei A-Nord hier fehl am Platz. Höing forderte breite Unterstützung durch Politik und Bürgermeister, „damit die Glockenstadt nicht zur Trassenstadt wird“.
Der angesprochene Verwaltungschef zeigte Verständnis für den Protest: „Genug ist irgendwann genug“, sagte Bürgermeister Thomas Kerkhoff mit Blick auf das dritte große Infrastrukturprojekt, das Gescher in jüngster Zeit betreffe. Als Jurist wisse er aber auch, dass „hier stehen“ in einem solchen Verfahren nicht reiche. Da werde noch manches Schreiben an Amprion erforderlich werden. Die Sorge, dass die Stadt Gescher für A-Nord anstelle des teuren Erdkabels eine Freileitung beantragen könnte, entkräftete Kerkhoff: „Wir werden das nicht beantragen, das ist klar“, erklärte er auf Nachfrage von Höing.

„Bis hierher und nicht weiter“, bezog Kloster für die Landwirte Position. Beim Verlust von landwirtschaftlicher Fläche liege Gescher kreisweit an der Spitze, das dürfe so nicht weitergehen. Kloster freute sich, dass auch Landwirte aus Legden gekommen waren und zeigte sich überzeugt: „Bei gutem Wetter wären mindestens doppelt so viele Leute hier, um zu protestieren.“ Viele der Demonstranten besuchten anschließend die Bürgerdialog-Veranstaltung im Theatersaal, wo Amprion Themenkarten zu A-Nord präsentierte und Mitarbeiter Fragen beantworteten. „Wir nehmen die Sorgen der Leute ernst“, sagte Projektsprecher Jonas Knoop zum Protest der Gescheraner. Wo es möglich und sinnvoll sei, würden Anregungen in die Planung aufgenommen.
Foto: AZ COE
Im Frühjahr 2018 wolle Amprion seinen Vorzugskorridor benennen und bei der Bundesnetzagentur beantragen. Den Bau des 300 Kilometer langen Erdkabels plane Amprion ab 2021/2022. „Und 2025 soll Strom fließen“, so Knoop zur Zeitschiene. AZ-Coesfeld/Gescher
Weitere Infos unter (PDF-Karte)  www.a-nord.net oder auf der A-NORD Seite

15.09.2017
100 Teilnehmer protestieren gegen A-Nord
Foto: AZ Coe
Traktoren und Ballenwagen durften nicht auf den Schulhof, trotzdem waren es gestern rund 100 Personen, die im strömenden Regen mit Schildern, Plakaten und klaren Statements gegen die Stromleitung A-Nord protestierten. Manfred Höing erläuterte den aktuellen Sachstand und forderte Unterstützung von Politik und Bürgermeister, „damit die Glockenstadt nicht zur Trassenstadt wird“. Wie berichtet, führen drei von vier Trassenkorridoren, die Amprion vorgelegt hat, durch Gescheraner Gebiet. „Jetzt ist Schluss, wir wollen das Teil hier nicht haben“, sagte LOV-Chef Antonius Kloster. Der Protestkundgebung folgte eine gut besuchte Infoveranstaltung von Amprion im Theatersaal. 
 AZ-Coesfeld/Gescher  Bericht folgt

13.09.2017
Vreden könnte betroffen sein
Viele Fragen zur Erdkabel-Trasse
VREDEN Wo könnte es liegen? Welche Folgen würde das für den betroffenen Landwirt mit sich bringen? Die Amprion-Pläne für ein Erdkabel haben Fragen ausgelöst. Sie direkt ans Unternehmen zu stellen, dazu gab es in Vreden die Chance
Foto: MLZ
Jonas Knoop (Mitte) Projektsprecher von Amprion, informierte den Landwirt Alfons Robert (links) über einen möglichen Trassenverlauf durch die Bauerschaft Kleinemast. Foto: Anne Rolvering

Auf dem Marktplatz stellte das Unternehmen Amprion am Mittwochmittag die Pläne über die Trassen der geplanten Gleichstromverbindung A-Nord vor. Es ist vorgesehen, dass für die Windstromverbindung zukünftig 300 Kilometer Erdkabel, von Emden durch das Münsterland bis ins Rheinland, verlegt werden.
„95 Prozent der Menschen, die sich heute bei uns informieren, sind Landwirte. Bei uns können sie sich auf der Karte ganz genau anschauen, über welche Flächen ein möglicher Korridor führen würde“, sagte Jonas Knoop, Projektsprecher von Amprion.

Landwirte fragen interessiert nach
Gemeinsam mit seinen Kollegen stellte er sich den Fragen der Interessierten. Einer davon war Landwirt Alfons Robert aus Kleinemast. Er stellte fest, dass eine von vier möglichen Trassen über seine Flächen führen könnte. Jonas Knoop erläuterte ihm, das Amprion Anfang nächsten Jahres den bestmöglichen Korridor für die Gleichstromverbindung vorschlagen werde.
Danach beginne das Beteiligungsverfahren mit Privateigentümern und Kommunen, da auf den Korridorflächen zukünftig nicht mehr gebaut werden dürfe. Am Ende des Planungsverfahrens, voraussichtlich im Jahr 2019, soll der mögliche Korridor feststehen. Dann könne die Bundesnetzagentur mit der Bauphase beginnen.

Korridor ist 35 Meter breit
Während der Bauzeit sei der Korridor laut Jonas Knoop 35 Meter breit. „In der Mitte dieser Fläche verläuft ein Baukorridor, und links und rechts davon werden die Leerrohre für die Kabel verlegt. Es wird bodenschonend vorgegangen, damit die Flächen später wieder ackerbaulich genutzt werden können“, sagte Jonas Knoop. Alfons Robert fragte auch nach der Erderwärmung durch die Kabel und Jonas Knoop antwortete: „Es sind zwei Grad Erderwärmung, die nach der Verlegung der Kabel an der Erdoberfläche ankommen.“ Wenn die Kabel nach einigen Wochen verlegt seien, bleibe ein Schutzstreifen zurück, der eine Breite von 24 Metern umfasse. Dieser Schutzstreifen würde in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren rekultiviert. Für die Bau- und Rekultivierungszeit der Trassenfläche erhalte der betroffene Landwirt eine Entschädigung.

Strommasten bleiben trotzdem
„Wir wissen ja noch nicht, ob der Korridor, der durch die Bauerschaften von Vreden führt, überhaupt in Frage kommt. Es gibt drei weitere Möglichkeiten in der weiteren Umgebung. Wir lassen es erst mal auf uns zukommen“, meinte Alfons Robert angesichts der Informationen, die er nun gewonnen hatte.
„Wir haben jetzt bereits die Pipelines der Salzgewinnung, das belastet schon genug“, kommentierte ein Landwirt aus Doemern die geplante Gleichstromverbindung. Auf seine Frage, ob durch den Bau der Gleichstromverbindung bestehende Strommasten entfernt würden, antwortete Jonas Knoop: „Nein, die bisherigen Masten bleiben, unsere Erdkabel sind sozusagen ein Bypass des bestehenden Stromnetzes.“  MLZ


13.09.2017
Pläne vorgestellt     "Trasse durch Estern"
Erdkabeltrasse sorgt für Diskussionen
STADTLOHN Durchaus emotional geführt wurden die Diskussionen zur geplanten Windstromverbindung A-Nord zwischen Niedersachsen und dem Rheinland. Station machte das Info-Mobil des Übertragungsnetzbetreibers Amprion am Mittwoch auf dem Markt.

Foto: MLZ
Amprion-Mitarbeiter Stefan Sennekamp (2.v.l.) informierte interessierte und auch skeptische Einwohner. Foto Michael Schley

Auf der 300 Kilometer langen Gleichstromverbindung zwischen Emden und Osterath soll künftig Windstrom nach NRW transportiert werden. Mögliche Trassenkorridore werden aktuell vor der eigentlichen Planungsphase vorgestellt. „Die Bedenken gerade der Landwirte können wir absolut nachvollziehen. Aber: Die angeregten Diskussionen sind stets sachlich geblieben, wir wollen soweit wie möglich Bedenken im Vorfeld nehmen“, erklärte Projektsprecher Jonas Knoop. 

Korridorplanung
Themen seien beispielsweise Schutzstreifen und Bodennutzung oder auch Bodenerwärmung und landwirtschaftliche Erträge. In die Korridorplanung gingen neben den „oft unscharfen“ Daten aus Regionalplänen auch die der Flächennutzungspläne der Gemeinden sowie wichtige Hinweise der Bürger ein. „Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, informieren wir so früh wie möglich. Denn: Steht der Korridor einmal, können wir nur noch in diesem diskutieren“, so Knoop. So könnten auch zukunftsgerichtete Hinweise wie die Ortsentwicklung oder Erweiterungspläne von Landwirten einbezogen werden.

Internetplattform
Eine weitere Möglichkeit zum Dialog bietet die Internetplattform. Gegen Jahresende werde man alle Hinweise in eine Vorzugs- trasse einarbeiten und „transparent und nachvollziehbar“ vorstellen. Der Antrag auf Bundesfachplanung wird dann der Bundesnetzagentur vorgelegt. „Steht der Korridor, den die Bundesnetzagentur abschließend festlegt, fest, suchen wir weiter den Dialog. Dann geht es auch konkret um Themen wie Entschädigung und Ausgleich“, blickt Knoop auf 2019 voraus. 2025 ist das Zieljahr für die Inbetriebnahme.
Weitere Infos unter (PDF-Karte)  www.a-nord.net oder auf der A-NORD Seite


13.09.2017
Landwirte wollen mit Traktoren anrücken
Donnerstag Protestaktion gegen Stromleitung „A-Nord“ / Flächen stark belastet / Amprion informiert
Foto: MLZ
GESCHER (js). Am morgigen Donnerstag soll von Gescher ein eindeutiges Signal ausgehen: Die Bevölkerung, insbesondere im Außenbereich, wehrt sich gegen das Projekt A-Nord. Drei von vier Trassenkorridoren, die der Netzbetreiber Amprion für diese Mega-Stromleitung vorschlägt, führen durch Gescheraner Gebiet. „Unsere Flächen sind mehr als genug belastet, da machen wir nicht mit“, redet der LOVVorsitzende Antonius Kloster Klartext. Er hofft, dass möglichst viele Bürger um 16 Uhr zum Schulzentrum am Borkener Damm kommen, um zu protestieren. Anlass ist ein „Bürgerinfomarkt“, zu dem Amprion um 17 Uhr in den Theatersaal einlädt. Hier werden Vertreter des Netzbetreibers das Projekt A-Nord, das vorrangig als Erdkabel geplant wird, vorstellen und Fragen beantworten. Interessierte Bürger sind willkommen.Landwirte und mögliche Anlieger der Mega-Stromleitung halten den hiesigen Außenbereich schon jetzt für überbelastet und lehnen das Projekt ab. Bei der morgigen Demo wird Manfred Höing auf den Sachstand eingehen. LOV-Chef Kloster hofft, dass viele Landwirte mit Traktoren zum Schulhof kommen. „Sie sollten von hinten anfahren, also über die Rauschenburg“, so sein Appell. Mit Transparenten und Schildern werden die Teilnehmer ihre Position deutlich machen. Auch Landfrauen und Landjugend wollen die Protestkundgebung unterstützen.

12.09.2017
Gleichstromverbindung A-Nord
Legdener Landwirte gegen Stromautobahn
LEGDEN Es wird eine Hauptschlagader der Energiewende – die Gleichstromverbindung A-Nord. Und es ist möglich, dass die Trasse durch Legden führen wird. Bei den Landwirten formiert sich bereits der Widerstand.
Foto: MLZ
 "Es reicht" - die ersten Proteste gegen die Gleichstromverbindung, die durch Legden führen könnte, gab es in der Sitzung des Gemeinderats, zu der viele Zuhörer kamen. Foto: Ronny von Wangenheim

Das zeigte sich in der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend. Viele Zuhörer waren ins Haus Weßling gekommen. „Es reicht“ stand auf einem Plakat.
Mehrere jeweils ein Kilometer breite Korridore führen rund 300 Kilometer von Emden bis Osterrath. Welcher es werden wird, steht noch nicht fest, so Projektleiter Jonas Knoop. Er und Sebastian Knauf als Vertreter von Amprion sagten maximale Transparenz zu. Ausführlich informierten sie über die Stromautobahn, über die verschiedenen Korridore, die derzeit noch möglich sind, und den
Zeitplan.

Projektleiter appelliert an Legdener: "Bindet uns frühzeitig ein"

Im März 2018 soll der Vorzugskorridor feststehen. Dann wird im nächsten Schritt die Bundesfachplanung beantragt. Knoops Appell an die Legdener: „Binden Sie uns frühzeitig ein. Jetzt können wir noch reagieren.“
Das erste Ergebnis: Bürgermeister Friedhelm Kleweken lud die Amprion-Vertreter ein, im November in Legden noch einmal öffentlich die Pläne vorzustellen und sich der Diskussion zu stellen.
Es zeigt sich, dass genau das, was den Legdener Landwirten Sorgen macht, für Amprion eher ein gutes Argument für eine Trasse ist. „Bündelung“ und „Bündelungsgebot“ sind die Stichworte. Wenn das Stromkabel neben eine Gasleitung gelegt werden kann oder wenn es in der Nähe einer Freileitung verläuft, können sich Schutzstreifen überschneiden. Immerhin 35 Meter beansprucht der Graben beim Bau, der Schutzstreifen wird 24 Meter breit sein.

Bomberg: "Wir wollen diese Leitung nicht"
„Wir wollen die Leitung nicht“, sagte Christian Bomberg, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsvereins Legden unter Beifall in der Sitzung, die eigens unterbrochen wurde, um auch Zuhörer einzubinden. Die 380-KV-Höchstspannungsleitung, die ebenfalls Amprion bauen wird, die Zeelinck- und die Loop-Gasleitung, die Open Grid demnächst startet, dazu jetzt noch eine weitere Stromtrasse – für Bomberg ist das einfach zu viel. „Wir sind nicht gegen die Stromleitung“, so sagt er. „Wir Landwirte produzieren ja selber Strom“. Nur dürfe Legden nicht so stark belastet werden.
Bomberg kündigte an, dass Landwirte morgen nach Gescher fahren werden, um dort die Kollegen der Nachbargemeinde bei einer Protestkundgebung zu unterstützen. Gescher wäre sogar bei drei von vier möglichen Trassenverläufen betroffen.

SPD und UWG kritisieren späte Information
Kritik kam auch aus Reihen der SPD und UWG. Beide Fraktionen kritisierten, dass es nicht früher Informationen im Gemeinderat gegeben hätte. Bürgermeister Friedhelm Kleweken skizzierte den Zeitverlauf. Im Juli erst standen die Korridore fest, in der vergangenen Woche besuchte er eine Infoveranstaltung für Träger öffentlicher Belange.
Bis März, so erläuterte Jonas Knoop werden die verschiedenen Korridore auf insgesamt rund 1400 Kilometern untersucht. Naturschutz- oder Militärgebiete, größere Siedlungen, der Rhein als großer Fluss – all das hat die Möglichkeiten schon im Vorfeld eingeschränkt.

Korridore können noch verändert werden oder wegfallen
Jetzt wird es mehr ins Detail gehen. Und da ist es für Amprion wichtig zu wissen, wo vielleicht ein Gewerbegebiet in der Zukunft erweitert werden soll oder wo ein Landwirt vielleicht den Bau größerer Stallungen plant. Das alles kann dazu beitragen, dass Korridore verändert werden oder wegfallen.
Berthold Langehaneberg (CDU) kommentierte am Ende: „Hier baut sich Widerstand auf.“ Sigrid Goßling sagte für die SPD: „Die Gemeinde Legden ist schon gebeutelt, was Zerschneidungen angeht. Es ist sehr viel landwirtschaftliche Fläche betroffen.“ Gerd Heuser (UWG) zeigte sich enttäuscht. Er hätte in der Sitzung von Amprion genauere Informationen über den Legdener Korridor erwartet.
Vermutungen aus den Zughörerreihen, die Trassen stünden doch schon fest, traten die beiden Amprion-Vertreter entgegen. In riesigen Teams würden die Trassen geprüft. „Das ist eine Operation am offenen Herzen. Wir kennen das Ergebnis nicht.“















































































 


 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

























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